Armut nach Krebs – Studie der Alice Salomon Hochschule

Schlimmer als Krebs

martaposemuckel / Pixabay

Die finanziellen Ängste und Sorgen empfinden viele von uns oft als schlimmer als die Erkrankung selbst. Viele müssen sich frühberenten lassen und kommen mit ihrer niedrigen Rente kaum über die Runden. Um einen Eindruck über die Situation Krebskranker zu gewinnen, führen das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF), die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) und die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) mit Unterstützung von Krebsberatungsstellen und Selbsthilfegruppen eine anonyme Befragung von Betroffenen durch.

Link zur Teilnahme an der Studie: hier

Ziel der Studie ist es, die beruflichen und finanziellen Folgen von Krebs zu untersuchen, sowie die Wirksamkeit von Unterstützungsangeboten zu erforschen. Anhand der Studienergebnisse sollen politische Empfehlungen zur Verbesserung der ökonomischen Situation abgeleitet werden.

Ihr könnt die Fragen online innerhalb von 20 Minuten beantworten. Wir empfehlen Euch, an der Studie teilzunehmen! Nur mit validen Fakten können (auch in diesen postfaktischen Zeiten) Änderungen auf politischer Ebene angestoßen werden.

Hinweis:
Auch im Rahmen unserer Selbsthilfe tauschten wir uns am 23. Februar 2017 in einem geschützten Raum über dieses oft mit Scham besetzte Thema aus.  Ziel war auch hier, mögliche Stellschrauben zu identifizieren: bspw. flexiblerer Arbeitsmarkt, mehr Homeoffice, qualifizierte Minijobs und diese dann auf politischer Ebene einzufordern.

 Link: zdf Sendung 37 Grad 40 Stunden schaff ich nicht – erst krank dann arm 

 

 

 

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