Erfüllbarer Kinderwunsch nach der Chemotherapie – Artikel in der „Welt“

Familienplanung nach Krebserkrankung?

Ein erstes oder ein weiteres Kind? Lange galt das Thema „Kinderwunsch nach Krebs“ als Tabu, wurde von jungen Patienten und ihren Ärzten negiert. Nun rückt es langsam in den Blickpunkt.

Antranias / Pixabay

Risiken zu Unfruchtbarkeit gibt es bei der Krebstherapie einige: Zytostatika (Medikamente, die in einer Chemotherapie gegen Krebs eingesetzt werden) sollen das Wachstum und die Vermehrung der Krebszellen verhindern. Leider schädigen sie auch die Keimzellen.

Auch eine Strahlentherapie kann Eizellen und die Keimdrüsen, in denen Spermien gebildet werden, beschädigen. Eine Bestrahlung des Kopfes kann beispielsweise die Hormonproduktion stören. Um die Fruchtbarkeit von Männern zu erhalten, gibt es eine einfache, seit Jahrzehnten etablierte Methode. Man friert ihre Spermien ein.
Bei Frauen können die Eierstöcke im Körper vor der Bestrahlung verlegt werden. Ebenso kann man Eizellen einfrieren (Kryokonservierung).  So ist es vor Beginn der Tumortherapien wichtig, sich bei bestehendem Kinderwunsch beraten zu lassen.

Ein Artikel in der „Welt“ gibt Einblicke.
Weiterführende Infos und Beratung zum Thema gibt es unter FertiPROTEKT

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