Krebs 2.0 – Wann das posten, bloggen und twittern hilft

Einladung zum Vortrag der Krebsstiftung Berlin am 20. April 2015

Über Krebs öffentlich sprechen: Das ist hierzulande noch immer selten. Janine Schmidt (33) hat es getan. Ein Blog sollte das Medium ihrer Wahl sein, „Fuck off Henry“ sein Name. Seit 2013 berichtet sie dort von ihrem Tumor, den sie „Henry“ nennt, und schreibt über ihr Leben mit ihm. Der Blog sei eine Art Selbsttherapie, so Schmidt, die zu einer Generation gehört, die mit Facebook, Twitter & Co. aufgewachsen ist und „teilen“ normal findet. Gleichwohl hat sie sich Regeln überlegt, die ihre Kommunikationsfreudigkeit bändigen. Mitteilen um jeden Preis, das wollte sie verhindern. Denn der Verlust der Privatsphäre ist eine der weitreichendsten Gefahren des Internets, so weiß Schmidt. Wann und wie das Posten, Bloggen, Fotografieren hilft und wann es mehr schadet als nutzt, wird Janine Schmidt im Vortrag „Krebs 2.0“ erklären. Außerdem wie sie ihr Leben mit Henry bestreitet und welchen Stellenwert das Bloggen für sie hat. www.fuck-off-henry.de

Die Krebsstiftung Berlin präsentiert den Vortrag im Rahmen des Mottos „Vom digitalen Leben in der analogen Welt“ der 6. Berliner Stiftungswoche vom 14. bis 24. April 2015.

Wann: 20. April um 18.00 Uhr
Wo: Galerie der Kaiserin Friedrich Stiftung, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin
Anmeldung unter: 030 – 283 24 00 oder info@krebsstiftung-berlin.de

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