So lange Du da bist

Kinder palliativer Patienten

„37°: So lange Du da bist“, der neueste Beitrag aus der ZDF-Reportagereihe, geht diesmal der bangen Frage nach, wie Kinder mit der ungeheuerlichen Belastung umgehen, wenn Vater oder Mutter tödlich erkranken und bald sterben müssen. Filmemacherin Mechthild Gaßner ist es gelungen, das Vertrauen von zwei Familien zu gewinnen, die sie in ihrem Alltag bei schmerzhaften Entscheidungen begleiteten durfte. Die Überlebensprognose für Katrin (43) sieht schlecht aus. Immer schwerer fällt es den Kindern, das Leiden ihrer Mutter zu ertragen. Vor allem bei der 17-jährigen Laurien kommt es zu einer Art Trotzreaktion, mit der sie den großen Schmerz von sich fernzuhalten versucht. „Früher hätte ich gedacht, dass ich jede Sekunde mit meiner Mutter verbringen möchte – jetzt kann ich es einfach nicht. Im Gegenteil: Ich möchte eher eine Mauer zwischen ihr und mir errichten“, sagt sie vor der ZDF-Kamera.

An die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit ist auch der elfjährige Julian geraten. Schon kurz nach Julians Geburt wurde bei seinem Papa Marcel ein Hirntumor entdeckt, der erfolgreich entfernt werden konnte. Doch in den vergangenen drei Jahren hat sich Marcels Zustand rapide verschlechtert. Mittlerweile lebt er in einem Pflegeheim, weil er rund um die Uhr betreut werden muss.

Der Film geht der Frage nach, wie Kinder und Jugendliche damit leben, wenn ein Elternteil so schwer erkrankt ist, dass es sterben könnte, sterben wird.

Ein Film von Mechthild Gaßner. Kamera: Stefan Neuburger.
Quelle: ZDF

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Ein Gedanke zu „So lange Du da bist

  1. Sabine

    Sehr berührender und bewegender Film! Vielen Dank an alle Beteiligten, sich so vor der Kamera zu offnen!

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