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Ein wichtiger Schritt: Zurück ins Arbeitsleben nach Krebs

TheusiNo / Pixabay: „Eine Krebsdiagnose stellt das Leben auf den Kopf. Der Kopfstand bietet aber auch durchaus neue Perspektiven!“

Interview mit einer früheren ZinsA Workshop-Teilnehmerin

Es ist wieder soweit! Am Donnerstag, den 15. Februar 2018, startet unsere  Workshop-Reihe „Zurück ins Arbeitsleben nach Krebs“ (ZinsA)  mit einer kostenlosen Informationsveranstaltung im Haus der Berliner Krebsgesellschaft.

Aber was erwartet euch bei den Workshops? Rike war letztes Jahr dabei. In diesem Beitrag erzählt sie, was sie aus den Workshops mitgenommen hat und wie es für sie danach weiterging.
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Fatigue – Erschöpfungssyndrom nach Krebs

Lust aber keine Kraft

Was ist die krebsbedingte Fatigue? Wodurch unterscheidet sie sich von der Depression? Und welche Bewältigungsstrategien haben sich bewährt? Mit diesen Fragen haben wir uns am 19. September 2017 in unserer Selbsthilfe befasst. von Susannah

Die Beeinträchtigungen und Herausforderungen einer krebsbedingten Fatigue zu kommunizieren – ob im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder sogar beim Arztbesuch – fällt schwer. Man hat ja den Krebs überstanden und sieht wieder gesund aus. Und doch ist man chronisch erschöpft und ausgelaugt, muss Termine absagen und leidet unter der verminderten Leistungsfähigkeit. „Ja, ich bin auch müde,“ kommt oft die Reaktion. Oder „geh einfach mal etwas früher ins Bett!“

So einfach zu lösen ist die Fatigue allerdings nicht: Oliver Özöncel, Psychoonkologe bei der Berliner Krebsgesellschaft, erklärt, die Fatigue sei dadurch gekennzeichnet, dass die Erschöpfung nicht im Verhältnis zur Anstrengung stehe und daher nicht durch Schlaf oder Erholung auszugleichen ist.

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Arbeiten nach Krebs – Workshop-Reihe startet am 16.3.2017

Berufliche Reorientierung nach Krebs

Den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben empfinden wir Krebsüberlebenden als sehr herausfordernd: Wir müssen den Schock der Diagnose und die Folgen der Therapie verarbeiten, unsere neuen Grenzen der Belastbarkeit erkennen und uns gleichzeitig wieder in Alltag und Berufsleben zu Recht finden. Dabei beschäftigen uns viele Fragen:

  1. Wo stehe ich jetzt? Wo will ich hin?
  2. Wo finde ich umfassende Informationen zum Thema Wiedereinstieg in den Beruf?
  3. Wie belastbar bin ich?
  4. Wie kommuniziere ich meine eingeschränkte Belastbarkeit?
  5. Wie bewerbe ich mich mit eingeschränkter Belastbarkeit?

Am 16. März 2017 beginnt die achtwöchige Workshop-Reihe „Zurück ins Arbeitsleben nach Krebs“ (ZinsA), die wir bereits zum sechsten Mal in Berlin durchführen. Gemeinsam mit Expertinnen der Bildungseinrichtung KOBRA versuchen wir, einen Weg zu finden, wie es nach oder mit Krebs beruflich weiter gehen kann. Auch außerhalb der Workshop-Reihe bieten wir, im Rahmen der Treffen unserer Selbsthilfegruppe, Raum für persönlichen Austausch und Weiterentwicklung im beruflichen Alltag. Und neben den Workshops bieten die KOBRA Referentinnen Beratung im persönlichen Gespräch.

Jeder Workshop-Termin ist einzeln buchbar. Wir empfehlen Euch aber, möglichst an allen Workshops teilzunehmen. Nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen, sondern auch der Austausch mit anderen Betroffen ist sehr hilfreich.

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Fatigue nach Krebs verändert das Leben – Beitrag im Deutschlandfunk

Interview über Fatigue in der Radiosendung „Lebenszeit“  

Durch die Fatigue hat sich Sabines Leben grundlegend verändert. Während sie früher viel gereist ist – beruflich und privat – ist sie heute an ihre Wohnung gebunden. Sie ist ungewollt zur Stubenhockerin geworden. In der Sendung „Lebenszeit“ im Deutschlandfunk berichtet Sabine über die Herausforderungen, die die Fatigue mit sich bringt.

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Jens Ulrich Rüffer

„Gestern war ich noch einer von Euch, heute habe ich Krebs.“ – Ein Theaterstück Gestern war ich noch_Rueffer_buch

Der Kölner Onkologe und Vorsitzende der Deutschen Fatiguegesellschaft Jens Ulrich Rüffer hat, basierend auf seinen Erfahrungen, ein Theaterstück geschrieben: „Gestern war ich noch einer von Euch, heute habe ich Krebs.“ stellt nachvollziehbar Gefühle, Gedanken, Empfindungen Betroffener dar. Drei Frauen befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Erkrankung und der Krankheitsverarbeitung, jede hat ihre eigene Geschichte.

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