Archiv des Autors: Olivia

Reich beschenkt und neu inspiriert auf dem 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe

Christine (2. v. l) am Infostand. (c) Christina Zück: Tag der Berliner Krebsselbsthilfe 2019, aus der Serie Oncopolicy

Christine (2. v. l) am Infostand. (c) Christina Zück: Tag der Berliner Krebsselbsthilfe 2019, aus der Serie Oncopolicy

Christine berichtet vom Zusammengehörigkeitsgefühl durch den Austausch, das Tanzen und Theaterspielen mit anderen Betroffenen

Zu wissen, dass wir mit unseren Erfahrungen und Ängsten nicht alleine sind, tut gut. Krebspatient*innen und ihren Angehörigen ganz besonders. Unter dem Motto „Gemeinsam stärker“ fand am 9. März 2019 der 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe in der TU Berlin statt. Leben nach Krebs! e.V. war mit einem Infostand vertreten. In diesem Beitrag berichtet unser Mitglied Christine, die zum ersten Mal dabei war, von ihren Erfahrungen.

Mein Besuch beim Tag der Berliner Krebsselbsthilfe am 9. März 2019 war ein voller Erfolg, denn ich bin mit einem Lächeln nach Hause gegangen. Ich war vor allem deswegen dort, um neue Kontakte zu knüpfen und alte Kontakte zu pflegen. Ich wollte weitere Tipps und Infos sammeln und mit Spaß an den Workshops teilnehmen. Am Ende des Tages fühlte ich mich wie in eine große Familie integriert und aufgehoben, wurde reich beschenkt und neu inspiriert.

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Pink in the Rink 2018: Eine neue Rekord-Spendensumme!

Scheck-Übergabe. Foto: Eisbären Berlin/City-Press

Feierliche Übergabe des Spendenschecks © Eisbären/City-Press

Hinter den Szenen bei den Eisbären Berlin

Im Herbst 2018 waren wir zum dritten Mal mit einem Infostand zur Aktion Pink in the Rink in der Mercedes-Benz-Arena eingeladen. Die Eisbären Berlin spielten am 7. Oktober gegen die Adler Mannheim in pink, um ein Zeichen gegen Krebs zu setzen. Der Gewinn ging an vier Organisationen – unter anderem an Leben nach Krebs! e.V.

Am 29. Januar 2019 waren Sabrina und Anne Katrin wieder in die Arena eingeladen – und zwar um Leben nach Krebs! e.V. bei der Scheckübergabe zu vertreten. Wie der Abend verlaufen ist, erzählt Sabrina in diesem Interview.

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Introducing: U30 Krebsselbsthilfe für junge Menschen

Ein Interview mit Otto, Gründungsmitglied unserer U30-Gruppe

U30 & Krebs

Otto, Caro & Arndt

Mit 21 Jahren war Otto der Jüngste in der Runde als er im Mai das erste Mal zu unserem Stammtisch kam– das hat ihn aber nicht abgeschreckt! Er ist schnell unserem Verein beigetreten und hat gleich bei mehreren Veranstaltungen den Infostand betreut. Irgendwann erwähnte er, dass er gerne auch für junge Erwachsene mit Krebs eine Möglichkeit der Unterstützung schaffen wollte. Als er Arndt kennenlernte, entwickelten beide die Idee, eine eigene Gruppe für junge Erwachsene mit Krebs zu gründen. „Ich sah die Möglichkeit und ergriff sie“ sagt Otto. „Ich schlug Arndt vor, dass wir mit Leben nach Krebs! zusammenarbeiten, um die Idee umzusetzen.“ Wir haben Otto gefragt, wie es danach weiterging.

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Berlinelles blogen über ihr Leben nach Krebs – ein Gastbeitrag

© ThomasNeukumPhotography

© ThomasNeukumPhotography

Girls don’t cry – they get creative 

Wir sind drei Frauen aus Berlin, die 2015 die Diagnose hormonabhängigen Brustkrebs erhielten. Anne war zu diesem Zeitpunkt 32 Jahre alt und Mascha und Katja 38. Während der sechsmonatigen ambulanten Chemotherapie haben wir uns näher kennengelernt. Wir fanden uns aufgrund des fast gleichen Alters sympathisch und kamen schnell ins Gespräch. Wir merkten schnell, dass wir ein großes Bedürfniss nach Austausch und Informationen hatten, jenseits der knappen Erklärungen, die wir von den ÄrztInnen und Schwestern erhielten. Eine ganzheitliche Betrachtung der Krebserkrankung war uns von Anfang wichtig. Wir wollten auf keinen Fall unsere Lebensfreude als junge Frauen aufgeben und manche Dinge auch mal mit einem lachenden Auge sehen, anstatt frustriert und verzweifelt zu sein. Wir suchten eine ergänzende Ausdrucksform zu den bereits bekannten Magazinen und Beiträgen. Weibliches Selbstbewusstsein und ein ressourcenorientierter Blick auf die Erkrankung standen für uns von Anfang an im Vordergrund.

Nach Ende der Therapien beschlossen wir, einen Blog zu gründen, um unsere Sicht auf die Dinge und die Erkrankung zu verarbeiten und anderen Interessierten zugänglich zu machen. Auch jüngere Frauen bekommen immer häufiger die Diagnose Brustkrebs. Ihre Bedürfnisse und Blickwinkel sind oft andere als die von älteren Patientinnen. Bei uns stehen Themen wie Rückkehr in den Beruf, Kinderwunsch und Zukunftsperspektiven im Vordergrund. Neben diesen Themen wollen wir in unserem Blog aber auch die Bereiche Bewegung und Sport, Ernährung, psychologische Aspekte, aktuelle Entwicklungen und Lifestyle betrachten. In Interviews stellen wir Menschen, Organisationen oder Konzepte vor, die uns ansprechen und begeistern. Wir sprechen Probleme und Herausforderungen offen an und suchen nach Lösungen und Unterstützung. Neben den sachlichen Informationen sollen aber auch die Emotionen nicht zu kurz kommen. In ihrer monatlichen Kolumne gibt Mascha Einblick in ihre Erlebnisse und Gefühle im Alltag. Durch Gastbeiträge wollen wir unser Spektrum erweitern und den Blick nach außen richten. Über jede Form des Austausches und Rückmeldungen freuen wir uns, wollen uns jedoch nicht von negativen Energien einfangen lassen. Es ist uns ein Anliegen, positive Impulse zu setzen und realistisch zu bleiben.

Unser Logo wurde vom tollen Webdesigner Lucas Sesboüé entworfen . Dieses mischt den Spruch „wenn dir das Leben Zitrone gibt…“ mit der Grafik Zitronen, die an Brüste erinnern und weitere Impulse, wie z.B. die Kampagne der US-amerikanische Designerin Corrin Ellswoth Beaunont. Sie ist Gründerin der Organisation „World Wide Breastcancer“, welche die Initiative #knowyourlemons ins Leben gerufen hat. Brustkrebs kann sich durch vielfältige Symptome bemerkbar machen, die die meisten Frauen wohl erstmal nicht mit der Erkrankung in Verbindung bringen würden – etwa eine Delle in der Brust, eine eingezogene Brustwarze oder Veränderungen auf der Haut. Beaunont hat die Symptome mit Zitronen nachgestellt, um Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Halbe Zitrone erwähnen außerdem für uns die Narben und last but not least, veröffentlichte Beyoncé zu diesem Zeitpunkt ihr kraftvolles Album „Lemonade“. Aus diesem riesen Brainstorming ist unser Markenzeichen entstanden.

Seit der Diagnose sind inzwischen 3 Jahre vergangen. Das Leben von davor gibt es so nicht mehr, das Schicksal ist nicht umkehrbar. Diese Erkenntnis tut immer noch weh. Wir haben inzwischen unsere Arbeit wieder aufgenommen und versuchen, zu einem normalen Alltag zurückzukehren und das persönliche Glück zu finden mit dem Bewusstsein um unsere chronische Erkrankung und ihren körperlichen und psychischen Folgen.

Schaut doch mal vorbei auf berlinelles.com.

Anne, Mascha und Katja

Vielen Dank an den Berlinelles für diesen Gastbeitrag!

Zurück im Leben: German Cancer Survivors Day 2018

Konfrontation mit Krebs im Vorbeigehen

Jedes Jahr erkranken 500.000 Menschen an Krebs. (c) Simone Pareigis, SHG-Halle

Beim 4. German Cancer Survivors Day am 7. Juni 2018 im Berliner Sony Center sprachen alle über das Leben nach oder mit Krebs. Krebsüberlebende schilderten ihre Erfahrungen − und kamen mit Expert*innen und Politiker*innen ins Gespräch.  Leben nach Krebs! e.V. war natürlich auch vertreten − sowohl auf dem Podium als auch mit einem Infostand. In diesem Beitrag berichtet Otto, der zum ersten Mal dabei war und den Infostand betreut hat, von seinen Erfahrungen.

Was ist der German Cancer Survivors Day?

Alles begann mit der Youtube-Filmreihe Cancer Survivors – Ein Gespräch im roten Sessel, die die Deutsche Krebsstiftung 2016 produzieren ließ. Die Filme kamen so gut an und zeigten wie wichtig das Thema „Überleben“ ist , dass die Deutsche Krebsstiftung, die Initiative German Cancer Survivors gründete. Weiterlesen