Schlagwort-Archive: Brustkrebs

Geschluckt, gekämpft, geschafft. Und dann kam die Wut.

Hau das Auto!  Ein Erfahrungsbericht von Klara (40). 

Zerdeppert, verbogen, demoliert: Klara (40) hat ihre Wut an einem Schrottauto ausgelassen.

Das Leben kann einem schon ordentlich etwas abverlangen. Es kann einen auf eine Weise überfallen, mit der man nicht gerechnet hat und einem Aufgaben stellen, die man sich selbst nicht gestellt hätte. Ich hatte nicht damit gerechnet, die Diagnose Brustkrebs innerhalb von zehn Jahren zum zweiten Mal zu bekommen. Aber angesichts der Diagnose und Prognose auch nicht damit, dass ich diesen Artikel heute würde schreiben können. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, wütend zu werden. Aber das wurde ich. Ein Schrottauto half, die Wut herauszulassen.

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You’ll never walk alone!

klimkin / Pixabay

Wie helfen Walking und Achtsamkeit nach Brustkrebs?

An der Charité Berlin wird zurzeit eine Studie zur Wirksamkeit von Walking und Achtsamkeitsübungen nach der Brustkrebstherapie durchgeführt.  Studienteilnehmerinnen erhalten nach dem Zufallsprinzip eine kostenlose Teilnahme entweder an einem wöchentlichen Walking Training von etwa 90 Minuten oder einem kombinierten Training von Walking und Achtsamkeitsübungen. Welche Erkenntnisse versprechen sich die Wissenschaftler*innen? Und was haben Brustkrebspatientinnen von einer Teilnahme? Wir sprachen mit der Studienkoordinatorin, Frau Dr. med. Miram Ortiz.

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Babybauch und Chemoglatze

Gastbeitrag einer metastasiert schwangeren Krebspatientin

„Mama, ist Deine Brust immer noch krank?“ Die Worte unseres Sohnes Matthis* ließen mich innerlich zusammenzucken. Ich nahm Matthis in den Arm und schloss meine Augen, um mich ganz auf ihn zu konzentrieren. Was sollte ich sagen? Ich wich der Frage aus und meinte nur: „Matthis, noch ist die Brust krank, aber sie wird wieder gesund werden…“ Matthis strahlte. Herrje, er war noch nicht einmal 3 Jahre alt. „Reiß Dich zusammen“, sagte ich zu mir selbst. Matthis löste sich aus der Umarmung, hüpfte fröhlich zu seinem Spieltisch, schnappte sich aus seinem Arztkoffer das Stethoskop und kam fröhlich zu mir zurück. „Mama, ich mache Dich wieder gesund!“

Matthis wusste bereits, dass er einen Bruder bekommen wird. Ich war das zweite Mal schwanger. Matthis wusste aber auch, dass ich krank war…

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Charité forscht über Konzentrationsstörungen bei Brustkrebspatientinnen

Keine Ahnung – daran erinnere ich mich nicht

Das Studienteam (v.l.n.r.): Von links nach rechts: Kimberley Farmer, Timo Strönisch, Prof. Dr. Carsten Finke, Frederik Bartels

Das Studienteam (v.l.n.r.): Von links nach rechts: Kimberley Farmer, Timo Strönisch, Prof. Dr. Carsten Finke, Frederik Bartels

Wer von uns kennt das nicht: ein Name ist uns entfallen, wir finden ein Wort nicht, im Kopf herrscht ein großes Durcheinander. Viele Krebsüberlebende kämpfen mit Konzentrationsstörungen und Einschränkungen des Gedächtnisses. Daher rufen wir alle Brustkrebspatientinnen auf, an der Studie der Charité zu kognitiven Einschränkungen teilzunehmen. Von den Ergebnissen können wir nur profitieren!

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„Viel haben Sie ja nicht verloren!“

Über den Umgang mit meiner Brustamputation

Ich habe nie darüber nachgedacht, ob ich meine Brüste liebe – bis ich mich von einer trennen musste. Maxie Wander schrieb, sie habe diejenige Brust verloren, die sie lieber mochte. Hatte ich eine lieber als die andere, hatte ich sie überhaupt lieb? Das habe ich mich nie gefragt, bis ich eine hergeben musste. Hergeben? Wem geben? Dem Krebsgott opfern? Dem Pathologen, der sie scheibchenweise konserviert. Weiterlesen