Schlagwort-Archive: Fatigue

Anlässlich des Weltkrebstages präsentieren wir den Patient*innen Guide in zweiter Auflage .

Empfehlungen und Informationen für die Zeit nach der Krebstherapie

Pünktlich zum Weltkrebstag am 4. Februar 2022 freuen wir uns, unseren Patient*innen Guide Brustkrebs in der aktualisierten und erweiterten Auflage präsentieren zu können. Nach Abschluss der Therapie sind wir zunächst erleichtert und dankbar, aber auch erschöpft und oft ratlos, wie es nun weitergehen soll. Viele Fragen tauchen auf:

  • Worauf muss ich bei der Entlassung aus dem Krankenhaus achten?
  • Wer kümmert sich eigentlich um meine Nachsorge? Wie finde ich die richtigen Ärzt*innnen?
  • Wie gehe ich mit meinen Ängsten um? Wo finde ich psychoonkologische Hilfe?
  • Was tue ich, wenn das Krankengeld ausläuft? Und was, wenn ich finanziell in Not gerate?
  • Wie finde ich zurück ins Arbeitsleben? Welche Alternativen gibt es?
  • Und viele mehr!

Um Antworten auf diese Fragen zu geben und Orientierung zu bieten, haben wir gemeinsam mit SEKIS (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf) einen Patient*innen Guide erstellt. Er geht in ein paar Kapiteln auf die spezielle Situation von Brustkrebs Patient*innen ein, richtet sich insgesamt aber krebsformübergreifend an alle Betroffenen, die Orientierung nach – oder auch schon während – der Therapie suchen. Für die Richtigkeit der medizinischen Aussagen sorgt mit Frau PD Dr. med. Friederike Siedentopf eine versierte Brustkrebsspezialistin. Weiterlesen

Start der ZinsA-Workshop-Reihe 2021

Der nächste Schritt

Foto: MabelAmber / Pixabay

Den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben empfinden viele Krebsüberlebende als größte Herausforderung nach Abschluss der Therapie. Daher freuen wir uns sehr, dass wir unsere beliebte ZinsA-Workshop-Reihe für Wiedereinsteiger*innen auch dieses Jahr zusammen mit KOBRA veranstalten können. Wir beginnen am 16. Juni 2021 mit einer Online-Veranstaltung zum Informieren, Fragen stellen und Austauschen, die für alle Interessierten offen ist. Wer noch nicht weiß, ob das Angebot passt, ist hier genau richtig.

Als kleine Vorschau, was Euch bei den Workshops erwartet, veröffentlichen wir gerne wieder einen Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin aus einer zurückliegenden Veranstaltungsreihe. Die Inhalte sind noch brandaktuell: Schon vor der Pandemie haben wir uns für das Home Office als flexibles Arbeitsmodell für Krebsüberlebende stark gemacht. In der Zwischenzeit ist mobiles und flexibles Arbeiten zum neuen Normalzustand geworden – ob dadurch mehr Vielfalt und Chancengleichheit gefördert wird, bleibt abzuwarten.

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Meditieren mit Fatigue – MBSR half mir

Die Rettung als gar nichts mehr ging

Nach 13 Monaten Chemotherapie, um die Leukämie zu bekämpfen, war der Spuk endlich vorbei. Ich wurde aus dem Krankenhaus entlassen, ging wieder arbeiten und wollte mein voriges Leben wieder aufnehmen. Die Engel-Meditation ließ ich links liegen. „Das brauch ich nicht mehr“, dachte ich, „Ich bin ja jetzt gesund.“

Zwei Jahre später verschlechterte sich mein Gesundheitszustand erneut. Die Symptome glichen der beginnenden Leukämie oder einer Grippe: Abgeschlagenheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Nebel im Kopf. Ich war ständig krank und kam einfach nicht mehr auf die Beine. Es war aber nicht etwa der wiedergekehrte Krebs, der mich plagte, sondern eine massive Fatigue (Erschöpfungssyndrom) nach Krebs, die dazu führte, dass ich mich mit 35 Jahren frühberenten lassen musste.

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Meditieren mit Fatigue – Der Beginn

Dank Meditation kein Krankenhauskoller

Adele war die einzige, die aussprach, was vermutlich alle dachten, wenn sie mich in meinem bunter Farbkreisel kleinen Krankenhauszimmer besuchten, in dem ich 13 Monate lang Chemotherapie erhielt, um die Leukämie zu bekämpfen: „Das ist ja schrecklich! Wie hältst du das hier aus?“ Adele trat auch gleich unerschrocken in Aktion: Sie massierte meinen nackten Rücken, was zu komischen Blicken der reinkommenden Schwestern führte, und schenkte mir eine CD mit Engel Meditationen. „An deiner Stelle würde ich den ganzen Tag nur meditieren, um die Situation zu ertragen“, so Adele.

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Endlich: Nachsorgesprechstunde für Langzeitüberlebende am Vivantes Klinikum Neukölln

Dr. Til Kiderlen (c) Vivantes. Fotograf: Werner Popp.

I’m a Survivor!

Vivantes schließt in Berlin endlich eine große Versorgungslücke: Seit Oktober 2018 bietet das Vivantes Tumorzentrum am Klinikum Neukölln eine onkologische Nachsorgesprechstunde an – mit den Zielgruppen Langzeitüberlebende und Patient*innen, die eine intensivierte Nachsorge benötigen. Es ist die erste Sprechstunde dieser Art in Berlin. Am 27. März 2019 diskutierte Dr. med. Til Kiderlen, Mitinitiator der neuen Sprechstunde, mit uns beim Selbsthilfe-Treffen über den Nachsorgebedarf von Krebsüberlebenden. Susannah berichtet.

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