Schlagwort-Archive: Fatigue

Meditieren mit Fatigue – MBSR half mir

Die Rettung als gar nichts mehr ging

Nach 13 Monaten Chemotherapie, um die Leukämie zu bekämpfen, war der Spuk endlich vorbei. Ich wurde aus dem Krankenhaus entlassen, ging wieder arbeiten und wollte mein voriges Leben wieder aufnehmen. Die Engel-Meditation ließ ich links liegen. „Das brauch ich nicht mehr“, dachte ich, „Ich bin ja jetzt gesund.“

Zwei Jahre später verschlechterte sich mein Gesundheitszustand erneut. Die Symptome glichen der beginnenden Leukämie oder einer Grippe: Abgeschlagenheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Nebel im Kopf. Ich war ständig krank und kam einfach nicht mehr auf die Beine. Es war aber nicht etwa der wiedergekehrte Krebs, der mich plagte, sondern eine massive Fatigue (Erschöpfungssyndrom) nach Krebs, die dazu führte, dass ich mich mit 35 Jahren frühberenten lassen musste.

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Meditieren mit Fatigue – Der Beginn

Dank Meditation kein Krankenhauskoller

Adele war die einzige, die aussprach, was vermutlich alle dachten, wenn sie mich in meinem bunter Farbkreisel kleinen Krankenhauszimmer besuchten, in dem ich 13 Monate lang Chemotherapie erhielt, um die Leukämie zu bekämpfen: „Das ist ja schrecklich! Wie hältst du das hier aus?“ Adele trat auch gleich unerschrocken in Aktion: Sie massierte meinen nackten Rücken, was zu komischen Blicken der reinkommenden Schwestern führte, und schenkte mir eine CD mit Engel Meditationen. „An deiner Stelle würde ich den ganzen Tag nur meditieren, um die Situation zu ertragen“, so Adele.

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Endlich: Nachsorgesprechstunde für Langzeitüberlebende am Vivantes Klinikum Neukölln

Dr. Til Kiderlen (c) Vivantes. Fotograf: Werner Popp.

I’m a Survivor!

Vivantes schließt in Berlin endlich eine große Versorgungslücke: Seit Oktober 2018 bietet das Vivantes Tumorzentrum am Klinikum Neukölln eine onkologische Nachsorgesprechstunde an – mit den Zielgruppen Langzeitüberlebende und Patient*innen, die eine intensivierte Nachsorge benötigen. Es ist die erste Sprechstunde dieser Art in Berlin. Am 27. März 2019 diskutierte Dr. med. Til Kiderlen, Mitinitiator der neuen Sprechstunde, mit uns beim Selbsthilfe-Treffen über den Nachsorgebedarf von Krebsüberlebenden. Susannah berichtet.

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Selbsthilfe stärkt das Selbstvertrauen

Schaut selbst am 9.3.2019 auf dem Tag der Berliner Krebsselbsthilfe!

Nie zuvor hatte ich seit meiner Fatigue so viel Verständnis erfahren wie bei dem ersten Treffen unserer Selbsthilfe in 2011. Ich brauchte nicht zu erklären, warum ich mich erschöpft fühle, ich musste nicht beschreiben, was die Erschöpfung für meine Freunde und Familie bedeutet, dass es mir schwer fällt, arbeiten zu gehen. Alle wussten, wovon ich spreche. In lauter verständnisvolle Gesichter zu blicken, hat mich gänzlich von der Wirkung der Selbsthilfe überzeugt.

Mit einem stolzen Lächeln im Gesicht ging ich nach Hause, schließlich hatten Claudia und ich zu dem Treffen unserer neugegründeten Selbsthilfe eingeladen. Ich fühlte mich unendlich erleichtert, befreit und gestärkt.

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Selbstfürsorge – ein Dialog zwischen Uta und Sabine

Wie schaffe ich mir im Alltag Raum für mich und meine Bedürfnisse?

In den Wochen vor Weihnachten denken wir viel darüber nach, womit wir anderen eine Freude machen können. Genauso oft sollten wir uns fragen, womit wir uns selbst eine Freude machen könnten, was uns selbst guttun würde. Das nennt man dann Selbstfürsorge!

Pexels / Pixabay

Uta moderiert am Mittwoch, 5. Dezember 2018 einen Abend zu genau diesem Thema in unserer Selbsthilfe. Sie schenkt uns Inspiration, wie wir im Alltag Raum für uns und unsere Bedürfnisse schaffen können.

Als Sabine per Whatsapp schrieb, dass sie nicht zu dem Abend kommen kann, entspannte sich ein Dialog über die Selbstfürsorge, den wir mit euch teilen möchten.

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