Archiv der Kategorie: Projekt

The show must go on: Theater als Therapie bei Krebs

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Ein theaterpädagogisches Projekt für Krebserkrankte 

Als Krebspatient*in fühlt man sich manchmal wie im falschen Film. Oder wie auf einer Theaterbühne … Eine neue Berliner Selbsthilfegruppe tauscht Erfahrungen, Gefühle und Gedanken aus und bringt sie dann gemeinsam auf die Bühne. Das Projekt wird vom Charité Comprehensive Cancer Center unterstützt und von der AOK finanziert und von der SEKIS Tempelhof-Schöneberg unterstützt. Wolltet ihr nicht schon immer auf die Bühne?! 

In diesem Gastbeitrag stellt die leitende Theaterpädagogin, die gern anonym bleiben möchte, das neue Projekt vor. 

Flow durch Theater

Theater, also Kunst  da stimme ich dem Beitrag von Caroline Kambach zu  ist die „beste Medizin“. So denke ich Theaterpädagogin und seit fünf Jahren an Krebs erkrankt auch. Theater zu spielen war für mich schon als Jugendliche die Möglichkeit, mich auszudrücken, Gefühle zu äußern und in den „Flow“ zu kommen: Momente intensiv zu erleben, die Welt drum herum mal zu vergessen und jemand anderer zu sein. Ganz einfach: mich glücklich zu machen und Spaß zu haben.

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Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Promotionsstipendium ausgeschrieben

Die im Juli 2014 gegründete Deutsche Stiftung für junge Erwachsene
mit Krebs ermöglicht Studentinnen und Studenten sowie Absolventinnen und
Absolventen deutscher Hochschulen und Universitäten erstmals einPromotionsstipendium. Dabei richtet sich die Wissenschaftsförderung nicht nur an Medizinerinnen und Mediziner; auch Akademikerinnen und Akademiker anderer Fachrichtungen, die zum Themenkomplex „Krebs bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 39 Jahre“ forschen, können ihre Promotionsprojekte bis Ende Juni 2015 bei der bundesweit tätigen Stiftung einreichen. Weiterlesen

Versorgungslücke bei Spätfolgen nach Krebstherapie

Im Überleben allein gelassen

Dank des medizinischen Fortschritts überleben immer mehr Menschen ihre Krebserkrankung. Erst langsam zeigt sich, dass auch Jahrzehnte nach der Therapie Spätfolgen auftauchen können. Bei manchen Langzeitüberlebenden ist das Herzinfarktrisiko erhöht, sowie das Risiko an Zweittumoren, beispielsweise Brust- oder Lungenkrebs, zu erkranken. Das Wissen darüber ist bisher, selbst unter Ärzten, wenig verbreitet. Langzeitüberlebende finden kaum Ansprechpartner für ihre Spätfolgen. Dr. Thorsten Langer, Oberarzt, Uni Erlangen, und einer der wenigen Spezialisten für Spätfolgen nach Krebs, weist in einem Artikel bei Zeit online auf die Versorgungslücke in Deutschland hin. Weiterlesen