Endlich: Nachsorgesprechstunde für Langzeitüberlebende am Vivantes Klinikum Neukölln

Dr. Til Kiderlen (c) Vivantes. Fotograf: Werner Popp.

I’m a Survivor!

Vivantes schließt in Berlin endlich eine große Versorgungslücke: Seit Oktober 2018 bietet das Vivantes Tumorzentrum am Klinikum Neukölln eine onkologische Nachsorgesprechstunde an – mit den Zielgruppen Langzeitüberlebende und Patient*innen, die eine intensivierte Nachsorge benötigen. Es ist die erste Sprechstunde dieser Art in Berlin. Am 27. März 2019 diskutierte Dr. med. Til Kiderlen, Mitinitiator der neuen Sprechstunde, mit uns beim Selbsthilfe-Treffen über den Nachsorgebedarf von Krebsüberlebenden. Susannah berichtet.

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Reich beschenkt und neu inspiriert auf dem 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe

Christine (2. v. l) am Infostand. (c) Christina Zück: Tag der Berliner Krebsselbsthilfe 2019, aus der Serie Oncopolicy

Christine (2. v. l) am Infostand. (c) Christina Zück: Tag der Berliner Krebsselbsthilfe 2019, aus der Serie Oncopolicy

Christine berichtet vom Zusammengehörigkeitsgefühl durch den Austausch, das Tanzen und Theaterspielen mit anderen Betroffenen

Zu wissen, dass wir mit unseren Erfahrungen und Ängsten nicht alleine sind, tut gut. Krebspatient*innen und ihren Angehörigen ganz besonders. Unter dem Motto „Gemeinsam stärker“ fand am 9. März 2019 der 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe in der TU Berlin statt. Leben nach Krebs! e.V. war mit einem Infostand vertreten. In diesem Beitrag berichtet unser Mitglied Christine, die zum ersten Mal dabei war, von ihren Erfahrungen.

Mein Besuch beim Tag der Berliner Krebsselbsthilfe am 9. März 2019 war ein voller Erfolg, denn ich bin mit einem Lächeln nach Hause gegangen. Ich war vor allem deswegen dort, um neue Kontakte zu knüpfen und alte Kontakte zu pflegen. Ich wollte weitere Tipps und Infos sammeln und mit Spaß an den Workshops teilnehmen. Am Ende des Tages fühlte ich mich wie in eine große Familie integriert und aufgehoben, wurde reich beschenkt und neu inspiriert.

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Selbsthilfe stärkt das Selbstvertrauen

Schaut selbst am 9.3.2019 auf dem Tag der Berliner Krebsselbsthilfe!

Nie zuvor hatte ich seit meiner Fatigue so viel Verständnis erfahren wie bei dem ersten Treffen unserer Selbsthilfe in 2011. Ich brauchte nicht zu erklären, warum ich mich erschöpft fühle, ich musste nicht beschreiben, was die Erschöpfung für meine Freunde und Familie bedeutet, dass es mir schwer fällt, arbeiten zu gehen. Alle wussten, wovon ich spreche. In lauter verständnisvolle Gesichter zu blicken, hat mich gänzlich von der Wirkung der Selbsthilfe überzeugt.

Mit einem stolzen Lächeln im Gesicht ging ich nach Hause, schließlich hatten Claudia und ich zu dem Treffen unserer neugegründeten Selbsthilfe eingeladen. Ich fühlte mich unendlich erleichtert, befreit und gestärkt.

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Pink in the Rink 2018: Eine neue Rekord-Spendensumme!

Scheck-Übergabe. Foto: Eisbären Berlin/City-Press

Feierliche Übergabe des Spendenschecks © Eisbären/City-Press

Hinter den Szenen bei den Eisbären Berlin

Im Herbst 2018 waren wir zum dritten Mal mit einem Infostand zur Aktion Pink in the Rink in der Mercedes-Benz-Arena eingeladen. Die Eisbären Berlin spielten am 7. Oktober gegen die Adler Mannheim in pink, um ein Zeichen gegen Krebs zu setzen. Der Gewinn ging an vier Organisationen – unter anderem an Leben nach Krebs! e.V.

Am 29. Januar 2019 waren Sabrina und Anne Katrin wieder in die Arena eingeladen – und zwar um Leben nach Krebs! e.V. bei der Scheckübergabe zu vertreten. Wie der Abend verlaufen ist, erzählt Sabrina in diesem Interview.

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Introducing: U30 Krebsselbsthilfe für junge Menschen

Ein Interview mit Otto, Gründungsmitglied unserer U30-Gruppe

U30 & Krebs

Otto, Caro & Arndt

Mit 21 Jahren war Otto der Jüngste in der Runde als er im Mai das erste Mal zu unserem Stammtisch kam– das hat ihn aber nicht abgeschreckt! Er ist schnell unserem Verein beigetreten und hat gleich bei mehreren Veranstaltungen den Infostand betreut. Irgendwann erwähnte er, dass er gerne auch für junge Erwachsene mit Krebs eine Möglichkeit der Unterstützung schaffen wollte. Als er Arndt kennenlernte, entwickelten beide die Idee, eine eigene Gruppe für junge Erwachsene mit Krebs zu gründen. „Ich sah die Möglichkeit und ergriff sie“ sagt Otto. „Ich schlug Arndt vor, dass wir mit Leben nach Krebs! zusammenarbeiten, um die Idee umzusetzen.“ Wir haben Otto gefragt, wie es danach weiterging.

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