Partnerschaft und Krebs – aktuelle Studie der Unis Düsseldorf & Hannover

Ist unsere Beziehung stark genug?

Krebs belastet auch die Partnerschaft. Angehörige leiden oft mehr unter der Erkrankung als die Betroffenen selbst. Sie fühlen sich hilflos, haben Angst und wollen gleichzeitig unterstützen und stärken. Darüber zu reden fällt nicht immer leicht… Die Rollen innerhalb der Partnerschaft verschieben sich. Die Beziehungen verändern sich: Manche Partnerschaften werden intensiver, gehen gestärkt aus der Erkrankung raus. Andere können den Belastungen nicht Stand halten und die Krebserkrankung führt zur Trennung.

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Ein aktuelle Studie der beiden Unis Hannover und Düsseldorf widmet sich dem Thema Partnerschaft und Krebs. Die Landeskrebsgesellschaften von Niedersachsen und Nordrheinwestfalen sind Schirmherrinnen der Studie.

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Zurück im Leben: German Cancer Survivors Day 2018

Konfrontation mit Krebs im Vorbeigehen

Jedes Jahr erkranken 500.000 Menschen an Krebs. (c) Simone Pareigis, SHG-Halle

Beim 4. German Cancer Survivors Day am 7. Juni 2018 im Berliner Sony Center sprachen alle über das Leben nach oder mit Krebs. Krebsüberlebende schilderten ihre Erfahrungen − und kamen mit Expert*innen und Politiker*innen ins Gespräch.  Leben nach Krebs! e.V. war natürlich auch vertreten − sowohl auf dem Podium als auch mit einem Infostand. In diesem Beitrag berichtet Otto, der zum ersten Mal dabei war und den Infostand betreut hat, von seinen Erfahrungen.

Was ist der German Cancer Survivors Day?

Alles begann mit der Youtube-Filmreihe Cancer Survivors – Ein Gespräch im roten Sessel, die die Deutsche Krebsstiftung 2016 produzieren ließ. Die Filme kamen so gut an und zeigten wie wichtig das Thema „Überleben“ ist , dass die Deutsche Krebsstiftung, die Initiative German Cancer Survivors gründete. Weiterlesen

German Cancer Survivors Day 2018

Wir engagieren uns beim 4. German Cancer Survivors Day

Wir können ein Lied davon singen: Auch wenn die Krebstherapie überstanden ist, heißt das längst nicht, dass alles wieder beim Alten ist. Jetzt geht es darum, die Erlebnisse zu verarbeiten, wieder mit der Familie und Freund*innen in den Alltag zu finden und den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu bewältigen.

Wie sich der Alltag durch den Krebs verändert und welche ganz persönlichen Strategien bei der Bewältigung der Krankheit helfen können, thematisiert der 4. German Cancer Survivors Day am 7. Juni 2018. Auf der Veranstaltung im Sony Center Berlin am Potsdamer Platz schildern Krebsüberlebende ihre persönlichen Erfahrungen − in Interviews und Gesprächen mit Expert*innen und Politiker*innen.

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The show must go on: Theater als Therapie bei Krebs

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Ein theaterpädagogisches Projekt für Krebserkrankte 

Als Krebspatient*in fühlt man sich manchmal wie im falschen Film. Oder wie auf einer Theaterbühne … Eine neue Berliner Selbsthilfegruppe tauscht Erfahrungen, Gefühle und Gedanken aus und bringt sie dann gemeinsam auf die Bühne. Das Projekt wird vom Charité Comprehensive Cancer Center unterstützt und von der AOK finanziert und von der SEKIS Tempelhof-Schöneberg unterstützt. Wolltet ihr nicht schon immer auf die Bühne?! 

In diesem Gastbeitrag stellt die leitende Theaterpädagogin, die gern anonym bleiben möchte, das neue Projekt vor. 

Flow durch Theater

Theater, also Kunst  da stimme ich dem Beitrag von Caroline Kambach zu  ist die „beste Medizin“. So denke ich Theaterpädagogin und seit fünf Jahren an Krebs erkrankt auch. Theater zu spielen war für mich schon als Jugendliche die Möglichkeit, mich auszudrücken, Gefühle zu äußern und in den „Flow“ zu kommen: Momente intensiv zu erleben, die Welt drum herum mal zu vergessen und jemand anderer zu sein. Ganz einfach: mich glücklich zu machen und Spaß zu haben.

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You’ll never walk alone!

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Wie helfen Walking und Achtsamkeit nach Brustkrebs?

An der Charité Berlin wird zurzeit eine Studie zur Wirksamkeit von Walking und Achtsamkeitsübungen nach der Brustkrebstherapie durchgeführt.  Studienteilnehmerinnen erhalten nach dem Zufallsprinzip eine kostenlose Teilnahme entweder an einem wöchentlichen Walking Training von etwa 90 Minuten oder einem kombinierten Training von Walking und Achtsamkeitsübungen. Welche Erkenntnisse versprechen sich die Wissenschaftler*innen? Und was haben Brustkrebspatientinnen von einer Teilnahme? Wir sprachen mit der Studienkoordinatorin, Frau Dr. med. Miram Ortiz.

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