Virtuelle Krebsselbsthilfe wirkt – mit Eurer Unterstützung

Vier Möglichkeiten, wie Ihr uns helfen könnt

Wir hatten dieses Jahr eigentlich unser fünfjähriges Vereinsjubiläum feiern wollen. Blume 5 Jahre LnK!Ein großes Sommerfest war geplant: mit allen, die den Verein gegründet haben, sich innerhalb der Selbsthilfe austauschen und engagieren und mit denen, die uns – auch finanziell – unterstützen. Plötzlich stand wegen Corona alles Kopf. Aber als Krebsüberlebende wissen wir sehr gut, wie es ist, von heute auf morgen aus dem Leben gerissen zu werden. Und außergewöhnliche Zeiten bieten die Möglichkeit, mit kreativen Lösungen über uns hinaus zu wachsen. Das tun wir jetzt auch zu Corona-Zeiten.

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Meditieren mit Fatigue – MBSR half mir

Die Rettung als gar nichts mehr ging

Nach 13 Monaten Chemotherapie, um die Leukämie zu bekämpfen, war der Spuk endlich vorbei. Ich wurde aus dem Krankenhaus entlassen, ging wieder arbeiten und wollte mein voriges Leben wieder aufnehmen. Die Engel-Meditation ließ ich links liegen. „Das brauch ich nicht mehr“, dachte ich, „Ich bin ja jetzt gesund.“

Zwei Jahre später verschlechterte sich mein Gesundheitszustand erneut. Die Symptome glichen der beginnenden Leukämie oder einer Grippe: Abgeschlagenheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Nebel im Kopf. Ich war ständig krank und kam einfach nicht mehr auf die Beine. Es war aber nicht etwa der wiedergekehrte Krebs, der mich plagte, sondern eine massive Fatigue (Erschöpfungssyndrom) nach Krebs, die dazu führte, dass ich mich mit 35 Jahren frühberenten lassen musste.

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Zurück ins Arbeitsleben nach Krebs und trotz Corona!

Offene Workshops zur Kommunikation am Arbeitsplatz (05.08.2020) und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (13.08.2020)

Jetzt anmelden!

Unsere bewährte Workshopreihe, die wir mit unserem Kooperationspartner KOBRA in diesem Jahr bereits im neunten Durchlauf anbieten, muss in Zeiten von Corona neue Wege gehen. Gut, dass wir als Vereins-Team schon viel Erfahrung mit virtuellen Meetings sammeln konnten. Daher ist es für uns klar gewesen, dass wir die entfallenen Workshops übernehmen und virtuell durchführen.

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Geschluckt, gekämpft, geschafft. Und dann kam die Wut.

Hau das Auto!  Ein Erfahrungsbericht von Klara (40). 

Zerdeppert, verbogen, demoliert: Klara (40) hat ihre Wut an einem Schrottauto ausgelassen.

Das Leben kann einem schon ordentlich etwas abverlangen. Es kann einen auf eine Weise überfallen, mit der man nicht gerechnet hat und einem Aufgaben stellen, die man sich selbst nicht gestellt hätte. Ich hatte nicht damit gerechnet, die Diagnose Brustkrebs innerhalb von zehn Jahren zum zweiten Mal zu bekommen. Aber angesichts der Diagnose und Prognose auch nicht damit, dass ich diesen Artikel heute würde schreiben können. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, wütend zu werden. Aber das wurde ich. Ein Schrottauto half, die Wut herauszulassen.

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Brustkrebs Guide zur Nachsorge erschienen

Von Betroffenen für Betroffene: Selbsthilfe wirkt

Wir freuen uns pünktlich zum Weltkrebstag am 4. Februar 2020 einen Guide mit Tipps und Ratschlägen für Brustkrebs GuideBrustkrebspatient*innen zu präsentieren. Die Informationen zu Themen wie Wiedereinstieg ins Arbeitsleben, Sozialleistungen und Selbsthilfe sind auch für alle anderen Krebsüberlebenden interessant. Herausgegeben haben wir den Guide gemeinsam mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle SEKIS und dem Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf.

 

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