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Anlässlich des Weltkrebstages präsentieren wir den Patient*innen Guide in zweiter Auflage .

Empfehlungen und Informationen für die Zeit nach der Krebstherapie

Pünktlich zum Weltkrebstag am 4. Februar 2022 freuen wir uns, unseren Patient*innen Guide Brustkrebs in der aktualisierten und erweiterten Auflage präsentieren zu können. Nach Abschluss der Therapie sind wir zunächst erleichtert und dankbar, aber auch erschöpft und oft ratlos, wie es nun weitergehen soll. Viele Fragen tauchen auf:

  • Worauf muss ich bei der Entlassung aus dem Krankenhaus achten?
  • Wer kümmert sich eigentlich um meine Nachsorge? Wie finde ich die richtigen Ärzt*innnen?
  • Wie gehe ich mit meinen Ängsten um? Wo finde ich psychoonkologische Hilfe?
  • Was tue ich, wenn das Krankengeld ausläuft? Und was, wenn ich finanziell in Not gerate?
  • Wie finde ich zurück ins Arbeitsleben? Welche Alternativen gibt es?
  • Und viele mehr!

Um Antworten auf diese Fragen zu geben und Orientierung zu bieten, haben wir gemeinsam mit SEKIS (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf) einen Patient*innen Guide erstellt. Er geht in ein paar Kapiteln auf die spezielle Situation von Brustkrebs Patient*innen ein, richtet sich insgesamt aber krebsformübergreifend an alle Betroffenen, die Orientierung nach – oder auch schon während – der Therapie suchen. Für die Richtigkeit der medizinischen Aussagen sorgt mit Frau PD Dr. med. Friederike Siedentopf eine versierte Brustkrebsspezialistin. Weiterlesen

Umfrage: Eure Erfahrung für Patientinnenguide gebraucht

Hätte ich das doch vorher gewusst!

Als Krebsbetroffene*r meint man oft, das Rad neu erfinden zu müssen. Vor allem nach Abschluss der Therapie ist man plötzlich auf sich allein gestellt, muss sich mit der neuen Situation zurecht finden … und hat tausend Fragen: Wie finde ich eine Psychoonkolgin? Was ist Reha-Sport? Wie kann ich mich auf die Rückkehr ins Arbeitsleben vorbereiten? Und was passiert, wenn es nicht klappt? Viele Informationen muss man sich mühsam zusammensuchen. Von hilfreichen Angeboten erfährt man oft erst dann, wenn es zu spät ist.

geralt / Pixabay

Um diese Lücke zu schließen, entwickeln wir einen Guide für Patientinnen mit Brustkrebs oder gynäkologischen Krebserkrankungen. Und dabei brauchen wir Eure Unterstützung! Den Guide produzieren wir gemeinsam mit SEKIS (Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle) und dem Martin-Luther-Krankenhaus als kompakte Broschüre mit circa 25 Seiten. Der Guide soll Betroffenen nach Therapieabschluss Orientierung auf ihrem Weg zurück ins Leben geben. Es sollen verschiedene Angebote sowie Anlauf- und Beratungsstellen gesammelt und vorgestellt werden. Dazu brauchen wir Eure Erfahrung, Ideen und Tipps!

Wir wären Euch sehr dankbar, wenn Ihr Euch ein paar Minuten Zeit nehmen und unsere zwei Fragen bis zum 16.6.2019 beantworten würdet.

Hier der Link zu unserer kurzen Umfrage: Hätte ich das doch vorher gewusst.

Die Befragung ist anonym und kann innerhalb von wenigen Minuten erfolgen. Es werden keine personenbezogenen Daten erfasst.

Herzlichen Dank für Euer wertvolles Input!

Mit Chefs und Kolleg*innen reden

Wie kommuniziere ich meine Krebserkrankung am Arbeitsplatz?

Bei (noch) eingeschränkter Leistungsfähigkeit sind wir Krebsüberlebende bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz auf Unterstützung und Nachsicht angewiesen. Und mit einer überlegten Kommunikationsstrategie haben wir gute Aussichten, unser Arbeitsumfeld hierfür zu gewinnen. von Uta 

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suju / Pixabay

„Wie kommuniziere ich meine Krebserkrankung am Arbeitsplatz? Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen.“ Zu diesem Thema fanden sich Betroffene und Interessierte am 16.11.2017 zu einem Austausch im Rahmen des Projekts „Im Leben bleiben“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zusammen. Das Projekt zielt darauf ab, Patient*innen im erwerbsfähigen Alter zu beruflich relevanten Fragen zu beraten und durch Coaching und Gruppenangebote zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und zur Wissensvermittlung beizutragen.

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