Anlässlich des Weltkrebstages präsentieren wir den Patient*innen Guide in zweiter Auflage .

Empfehlungen und Informationen für die Zeit nach der Krebstherapie

Pünktlich zum Weltkrebstag am 4. Februar 2022 freuen wir uns, unseren Patient*innen Guide Brustkrebs in der aktualisierten und erweiterten Auflage präsentieren zu können. Nach Abschluss der Therapie sind wir zunächst erleichtert und dankbar, aber auch erschöpft und oft ratlos, wie es nun weitergehen soll. Viele Fragen tauchen auf:

  • Worauf muss ich bei der Entlassung aus dem Krankenhaus achten?
  • Wer kümmert sich eigentlich um meine Nachsorge? Wie finde ich die richtigen Ärzt*innnen?
  • Wie gehe ich mit meinen Ängsten um? Wo finde ich psychoonkologische Hilfe?
  • Was tue ich, wenn das Krankengeld ausläuft? Und was, wenn ich finanziell in Not gerate?
  • Wie finde ich zurück ins Arbeitsleben? Welche Alternativen gibt es?
  • Und viele mehr!

Um Antworten auf diese Fragen zu geben und Orientierung zu bieten, haben wir gemeinsam mit SEKIS (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf) einen Patient*innen Guide erstellt. Er geht in ein paar Kapiteln auf die spezielle Situation von Brustkrebs Patient*innen ein, richtet sich insgesamt aber krebsformübergreifend an alle Betroffenen, die Orientierung nach – oder auch schon während – der Therapie suchen. Für die Richtigkeit der medizinischen Aussagen sorgt mit Frau PD Dr. med. Friederike Siedentopf eine versierte Brustkrebsspezialistin. Weiterlesen

29.10.2021 Sabine dankt den Berliner Eisbären für Pink in the Rink.

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Pink in the Rink ist seit Jahren fester Bestandteil der jährlichen Eisbären Charity-Aktionen. Die Berliner Eisbären spielen in pinken Sondertrikots, um Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Es werden Spenden gesammelt. Leben nach Krebs! e. V. freut sich sehr in 2021 wieder dabei zu sein.

 

 

Kreativität hilft in Krisensituationen – Euch auch?

Kann Kreativität in Krisensituationen helfen? Wir finden, ja. Und wollen unter dem Motto „Kreativ durch die Krise“ in Zukunft regelmäßig zeigen, wie. Im letzten Beitrag berichtete unsere Autorin zum Auftakt dieser Reihe von unserer kreativen Schreibreise. Der heutige Beitrag fasst die Idee der Themenreihe zusammen und ruft zum Mitmachen auf.

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Start der ZinsA-Workshop-Reihe 2021

Der nächste Schritt

Foto: MabelAmber / Pixabay

Den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben empfinden viele Krebsüberlebende als größte Herausforderung nach Abschluss der Therapie. Daher freuen wir uns sehr, dass wir unsere beliebte ZinsA-Workshop-Reihe für Wiedereinsteiger*innen auch dieses Jahr zusammen mit KOBRA veranstalten können. Wir beginnen am 16. Juni 2021 mit einer Online-Veranstaltung zum Informieren, Fragen stellen und Austauschen, die für alle Interessierten offen ist. Wer noch nicht weiß, ob das Angebot passt, ist hier genau richtig.

Als kleine Vorschau, was Euch bei den Workshops erwartet, veröffentlichen wir gerne wieder einen Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin aus einer zurückliegenden Veranstaltungsreihe. Die Inhalte sind noch brandaktuell: Schon vor der Pandemie haben wir uns für das Home Office als flexibles Arbeitsmodell für Krebsüberlebende stark gemacht. In der Zwischenzeit ist mobiles und flexibles Arbeiten zum neuen Normalzustand geworden – ob dadurch mehr Vielfalt und Chancengleichheit gefördert wird, bleibt abzuwarten.

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Kreativ durch die Krise: Gesundheitsförderndes Schreiben

Kreatives Schreiben beflügelt die Fantasie. Unsere Autorin träumt davon, ein Schmetterling zu sein. (c) privat.

Was macht man an einem langen Novemberabend im Lockdown? Schreiben! Unsere Autorin berichtet von unserem Online-Selbsthilfetreffen im November 2020, in dem wir uns auf eine kreative Schreibreise begeben haben. Der Beitrag ist der erste in unserer neuen Reihe Kreativ durch die Krise. Unter diesem Motto veröffentlichen wir in Zukunft regelmäßig Beiträge, die davon berichten, wie man mit Kreativität und künstlerischem Ausdruck Krisensituationen besser bewältigen kann.

Wenn ich ein Tier wäre

Es ist Donnerstagabend, der letzte im November. Der neblig graue Tag senkt langsam sein Haupt, vergeht, wie jeder Tag in diesem Monat des neuerlichen Lockdowns, in diesem Jahr der ewigen Quarantäne, in dem für alle alles anders ist. Mir ist das vertraut, dieses anders. Ich habe es schon erlebt. Ich weiß nur zu gut, wie es sich anfühlt, wenn von heute auf morgen das Leben auf dem Kopf steht und nichts mehr so ist, wie es einmal war. Ich weiß auch, wie man nach der Zeit des ungläubigen Kopfschüttelns und Nicht-Wahrhaben-Wollens gezwungen ist, das unabweislich Unerwünschte anzunehmen und irgendwie ins Leben zu integrieren. Ich kenne die Situation, in der es keine komfortable Lösung gibt, sondern nur einen Weg, den man unter größten Mühen und unter Verzeichnung herber Verluste gehen muss, am Ende nur noch getragen von der Hoffnung, dass es sich irgendwie auszahlen möge und man mit nichts Geringerem als seinem Leben davonkommt. Ich kenne dieses Leben im endlosen Lockdown, der nie zu enden scheint.

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