Archiv des Autors: Sabine

Partnerschaft und Krebs – aktuelle Studie der Unis Düsseldorf & Hannover

Ist unsere Beziehung stark genug?

Krebs belastet auch die Partnerschaft. Angehörige leiden oft mehr unter der Erkrankung als die Betroffenen selbst. Sie fühlen sich hilflos, haben Angst und wollen gleichzeitig unterstützen und stärken. Darüber zu reden fällt nicht immer leicht… Die Rollen innerhalb der Partnerschaft verschieben sich. Die Beziehungen verändern sich: Manche Partnerschaften werden intensiver, gehen gestärkt aus der Erkrankung raus. Andere können den Belastungen nicht Stand halten und die Krebserkrankung führt zur Trennung.

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Ein aktuelle Studie der beiden Unis Hannover und Düsseldorf widmet sich dem Thema Partnerschaft und Krebs. Die Landeskrebsgesellschaften von Niedersachsen und Nordrheinwestfalen sind Schirmherrinnen der Studie.

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Mit Chefs und Kolleg*innen reden

Wie kommuniziere ich meine Krebserkrankung am Arbeitsplatz?

Bei (noch) eingeschränkter Leistungsfähigkeit sind wir Krebsüberlebende bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz auf Unterstützung und Nachsicht angewiesen. Und mit einer überlegten Kommunikationsstrategie haben wir gute Aussichten, unser Arbeitsumfeld hierfür zu gewinnen. von Uta 

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„Wie kommuniziere ich meine Krebserkrankung am Arbeitsplatz? Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen.“ Zu diesem Thema fanden sich Betroffene und Interessierte am 16.11.2017 zu einem Austausch im Rahmen des Projekts „Im Leben bleiben“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zusammen. Das Projekt zielt darauf ab, Patient*innen im erwerbsfähigen Alter zu beruflich relevanten Fragen zu beraten und durch Coaching und Gruppenangebote zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und zur Wissensvermittlung beizutragen.

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Fatigue – Erschöpfungssyndrom nach Krebs

Lust aber keine Kraft

Was ist die krebsbedingte Fatigue? Wodurch unterscheidet sie sich von der Depression? Und welche Bewältigungsstrategien haben sich bewährt? Mit diesen Fragen haben wir uns am 19. September 2017 in unserer Selbsthilfe befasst. von Susannah

Die Beeinträchtigungen und Herausforderungen einer krebsbedingten Fatigue zu kommunizieren – ob im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder sogar beim Arztbesuch – fällt schwer. Man hat ja den Krebs überstanden und sieht wieder gesund aus. Und doch ist man chronisch erschöpft und ausgelaugt, muss Termine absagen und leidet unter der verminderten Leistungsfähigkeit. „Ja, ich bin auch müde,“ kommt oft die Reaktion. Oder „geh einfach mal etwas früher ins Bett!“

So einfach zu lösen ist die Fatigue allerdings nicht: Oliver Özöncel, Psychoonkologe bei der Berliner Krebsgesellschaft, erklärt, die Fatigue sei dadurch gekennzeichnet, dass die Erschöpfung nicht im Verhältnis zur Anstrengung stehe und daher nicht durch Schlaf oder Erholung auszugleichen ist.

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Kommunikation zwischen Ärztinnen und Patienten – Workshop in Berlin

Gut verstanden und versorgt

Die Diagnosemitteilung: „Sie haben Krebs.“ ist sowohl für den Arzt als auch die Patientin eine der schwierigsten Situationen überhaupt. Wir können uns vermutlich alle noch daran erinnern und wissen genau, was gut und was schief gelaufen ist.

Wie gut wir mit unseren Ärzten reden können, beeinflusst den Verlauf der gesamten Therapie: Empfinden wir die Therapie als unseren Verbündeten oder als einen Feind? Wie offen und ehrlich können wir mit unseren Ärztinnen über unsere Sorgen und Ängste sprechen? Fühlen wir uns verstanden? Beziehen sie uns in die Therapie und Nachsorge mit ein? Spüren wir Verantwortung für unser eigenes Wohlbefinden?

Wie uns Ärzte in dieser schweren Zeit begegnen, ob sie uns – nach unserem Empfinden – als Person oder als Fall wahrnehmen, kann uns stärken, oder uns viel Kraft kosten.

Am 22. Juni 2017 tauschen wir uns in einem Workshop über unsere Erfahrungen aus. Wir wollen herausfinden, wie wir uns selbst stärken und den Kontakt zu den Ärztinnen für uns heilsam gestalten können. Mehr Info hier.

Armut nach Krebs – Studie der Alice Salomon Hochschule

Schlimmer als Krebs

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Die finanziellen Ängste und Sorgen empfinden viele von uns oft als schlimmer als die Erkrankung selbst. Viele müssen sich frühberenten lassen und kommen mit ihrer niedrigen Rente kaum über die Runden. Um einen Eindruck über die Situation Krebskranker zu gewinnen, führen das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF), die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) und die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) mit Unterstützung von Krebsberatungsstellen und Selbsthilfegruppen eine anonyme Befragung von Betroffenen durch.

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