Archiv des Autors: Sabine

Selbsthilfe stärkt das Selbstvertrauen

Schaut selbst am 9.3.2019 auf dem Tag der Berliner Krebsselbsthilfe!

Nie zuvor hatte ich seit meiner Fatigue so viel Verständnis erfahren wie bei dem ersten Treffen unserer Selbsthilfe in 2011. Ich brauchte nicht zu erklären, warum ich mich erschöpft fühle, ich musste nicht beschreiben, was die Erschöpfung für meine Freunde und Familie bedeutet, dass es mir schwer fällt, arbeiten zu gehen. Alle wussten, wovon ich spreche. In lauter verständnisvolle Gesichter zu blicken, hat mich gänzlich von der Wirkung der Selbsthilfe überzeugt.

Mit einem stolzen Lächeln im Gesicht ging ich nach Hause, schließlich hatten Claudia und ich zu dem Treffen unserer neugegründeten Selbsthilfe eingeladen. Ich fühlte mich unendlich erleichtert, befreit und gestärkt.

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Selbstfürsorge – ein Dialog zwischen Uta und Sabine

Wie schaffe ich mir im Alltag Raum für mich und meine Bedürfnisse?

In den Wochen vor Weihnachten denken wir viel darüber nach, womit wir anderen eine Freude machen können. Genauso oft sollten wir uns fragen, womit wir uns selbst eine Freude machen könnten, was uns selbst guttun würde. Das nennt man dann Selbstfürsorge!

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Uta moderiert am Mittwoch, 5. Dezember 2018 einen Abend zu genau diesem Thema in unserer Selbsthilfe. Sie schenkt uns Inspiration, wie wir im Alltag Raum für uns und unsere Bedürfnisse schaffen können.

Als Sabine per Whatsapp schrieb, dass sie nicht zu dem Abend kommen kann, entspannte sich ein Dialog über die Selbstfürsorge, den wir mit euch teilen möchten.

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Fatigue nach Krebs – Interview mit Oliver Özöncel

Die lähmende Erschöpfung 

Die große Mehrheit der Krebspatient*innen leidet irgendwann unter einer Erschöfpung, der sogenannten Fatigue. Bei manchen ist sie nur leicht ausgeprägt und geht schnell vorüber, andere leiden jahrelang unter einer Fatigue. Wir haben Oliver Özöncel, Diplom Psychologe bei der Berliner Krebsgesellschaft, fünf Fragen zur Fatigue nach Krebs gestellt:

Foto: Konstantin Gastmann

  1. Woran können Krebsüberlebende erkennen, dass sie eine Fatigue nach Krebs haben?
  2. Welche medizinischen Ursachen vermutet die Forschung bei der Fatigue nach Krebs?
  3. Wie unterscheidet sich die Fatigue nach Krebs von einer Depression?
  4. Welche medikamentösen Therapien werden derzeit erforscht?
  5. Welche Angebote hat die Berliner Krebsgesellschaft für Fatigue Patient*innen entwickelt?

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Partnerschaft und Krebs – aktuelle Studie der Unis Düsseldorf & Hannover

Ist unsere Beziehung stark genug?

Krebs belastet auch die Partnerschaft. Angehörige leiden oft mehr unter der Erkrankung als die Betroffenen selbst. Sie fühlen sich hilflos, haben Angst und wollen gleichzeitig unterstützen und stärken. Darüber zu reden fällt nicht immer leicht… Die Rollen innerhalb der Partnerschaft verschieben sich. Die Beziehungen verändern sich: Manche Partnerschaften werden intensiver, gehen gestärkt aus der Erkrankung raus. Andere können den Belastungen nicht Stand halten und die Krebserkrankung führt zur Trennung.

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Ein aktuelle Studie der beiden Unis Hannover und Düsseldorf widmet sich dem Thema Partnerschaft und Krebs. Die Landeskrebsgesellschaften von Niedersachsen und Nordrheinwestfalen sind Schirmherrinnen der Studie.

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Mit Chefs und Kolleg*innen reden

Wie kommuniziere ich meine Krebserkrankung am Arbeitsplatz?

Bei (noch) eingeschränkter Leistungsfähigkeit sind wir Krebsüberlebende bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz auf Unterstützung und Nachsicht angewiesen. Und mit einer überlegten Kommunikationsstrategie haben wir gute Aussichten, unser Arbeitsumfeld hierfür zu gewinnen. von Uta 

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suju / Pixabay

„Wie kommuniziere ich meine Krebserkrankung am Arbeitsplatz? Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen.“ Zu diesem Thema fanden sich Betroffene und Interessierte am 16.11.2017 zu einem Austausch im Rahmen des Projekts „Im Leben bleiben“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zusammen. Das Projekt zielt darauf ab, Patient*innen im erwerbsfähigen Alter zu beruflich relevanten Fragen zu beraten und durch Coaching und Gruppenangebote zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und zur Wissensvermittlung beizutragen.

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