Archiv der Kategorie: Erfahrungsbericht

Reich beschenkt und neu inspiriert auf dem 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe

Christine (2. v. l) am Infostand. (c) Christina Zück: Tag der Berliner Krebsselbsthilfe 2019, aus der Serie Oncopolicy

Christine (2. v. l) am Infostand. (c) Christina Zück: Tag der Berliner Krebsselbsthilfe 2019, aus der Serie Oncopolicy

Christine berichtet vom Zusammengehörigkeitsgefühl durch den Austausch, das Tanzen und Theaterspielen mit anderen Betroffenen

Zu wissen, dass wir mit unseren Erfahrungen und Ängsten nicht alleine sind, tut gut. Krebspatient*innen und ihren Angehörigen ganz besonders. Unter dem Motto „Gemeinsam stärker“ fand am 9. März 2019 der 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe in der TU Berlin statt. Leben nach Krebs! e.V. war mit einem Infostand vertreten. In diesem Beitrag berichtet unser Mitglied Christine, die zum ersten Mal dabei war, von ihren Erfahrungen.

Mein Besuch beim Tag der Berliner Krebsselbsthilfe am 9. März 2019 war ein voller Erfolg, denn ich bin mit einem Lächeln nach Hause gegangen. Ich war vor allem deswegen dort, um neue Kontakte zu knüpfen und alte Kontakte zu pflegen. Ich wollte weitere Tipps und Infos sammeln und mit Spaß an den Workshops teilnehmen. Am Ende des Tages fühlte ich mich wie in eine große Familie integriert und aufgehoben, wurde reich beschenkt und neu inspiriert.

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Selbsthilfe stärkt das Selbstvertrauen

Schaut selbst am 9.3.2019 auf dem Tag der Berliner Krebsselbsthilfe!

Nie zuvor hatte ich seit meiner Fatigue so viel Verständnis erfahren wie bei dem ersten Treffen unserer Selbsthilfe in 2011. Ich brauchte nicht zu erklären, warum ich mich erschöpft fühle, ich musste nicht beschreiben, was die Erschöpfung für meine Freunde und Familie bedeutet, dass es mir schwer fällt, arbeiten zu gehen. Alle wussten, wovon ich spreche. In lauter verständnisvolle Gesichter zu blicken, hat mich gänzlich von der Wirkung der Selbsthilfe überzeugt.

Mit einem stolzen Lächeln im Gesicht ging ich nach Hause, schließlich hatten Claudia und ich zu dem Treffen unserer neugegründeten Selbsthilfe eingeladen. Ich fühlte mich unendlich erleichtert, befreit und gestärkt.

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Zurück im Leben: German Cancer Survivors Day 2018

Konfrontation mit Krebs im Vorbeigehen

Jedes Jahr erkranken 500.000 Menschen an Krebs. (c) Simone Pareigis, SHG-Halle

Beim 4. German Cancer Survivors Day am 7. Juni 2018 im Berliner Sony Center sprachen alle über das Leben nach oder mit Krebs. Krebsüberlebende schilderten ihre Erfahrungen − und kamen mit Expert*innen und Politiker*innen ins Gespräch.  Leben nach Krebs! e.V. war natürlich auch vertreten − sowohl auf dem Podium als auch mit einem Infostand. In diesem Beitrag berichtet Otto, der zum ersten Mal dabei war und den Infostand betreut hat, von seinen Erfahrungen.

Was ist der German Cancer Survivors Day?

Alles begann mit der Youtube-Filmreihe Cancer Survivors – Ein Gespräch im roten Sessel, die die Deutsche Krebsstiftung 2016 produzieren ließ. Die Filme kamen so gut an und zeigten wie wichtig das Thema „Überleben“ ist , dass die Deutsche Krebsstiftung, die Initiative German Cancer Survivors gründete. Weiterlesen

Überlebenszeichen: Tätowierungen nach Krebs

elijahssong / Pixabay

Tätowierungen liegen im Trend. In Deutschland sind rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren inzwischen tätowiert. Auch viele Krebsüberlebende entscheiden sich für eine Zeichnung auf der Haut – und ihre Gründe sind vielfältig.

Ein Erfahrungsbericht von Nancy, Überlebende von Gebärmutterhalskrebs

geralt / Pixabay

Meine OP-Narbe ist gut 20 cm lang. Sie fängt am Bauchnabel an und führt geradeaus durch die Mitte zum Schambein, wo sie dann einen kleinen Schlenker nach rechts macht. Als ich nach der Betäubung wieder zu mir kam und die Verwüstung meines Unterleibs zum ersten Mal sah, fand ich alles, aber alles, hammermäßig genial. Ich lebte noch! Der Tumor war weg!! Sie hatten mich wie ein Spannferkel aufgeschlitzt und mit 25 Heftklammern wieder zusammengetackert!!! Wie punk war das denn? Jetzt hatte ich einen Reißverschluss am Bauch. Und wäre es nicht unglaublich witzig, so ein Reißverschluss-Schieber-Dings am oberen Ende tätowieren zu lassen? Genau das wollte ich. Zum Glück gibt es keine Tätowierstudios in der Charité. (Tätowiert wird da schon, aber mehr dazu später.)

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Kunst als beste Medizin

(c) Caroline Kambach

„Hör auf zu denken, mach einfach!“

von Caroline Kambach

Wie kommt man von Krebs zu Kunst? Unser Mitglied Caroline berichtet aus ihrer Erfahrung … und von ihrer ersten  Ausstellung

Der heiße Sommer 2015 – und ich mitten in der Kombi-Therapie aus Chemo und Bestrahlung. In mir herrschten Müdigkeit und Chaos. Dieses Nichtstun, Nichts-tun-können – was mache ich bloß den ganzen Tag und wie bekomme ich meinen Kopf frei? Weiterlesen